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Telefonat mit Merkel : China will Deutschland als Stabilitätsanker

  • Aktualisiert am

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Chinas Premier Li Keqiang im Juni 2016 in Peking. Bild: AFP

Um sich gegen Trump-Erschütterungen zu wappnen, sucht China den Schulterschluss mit Deutschland. Ministerpräsident Li sagte Bundeskanzlerin Merkel, man solle gemeinsame Signale senden.

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          China betrachtet Deutschland als wichtigen Garanten für Stabilität an den internationalen Finanzmärkten. Das habe Ministerpräsident Li Keqiang in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstrichen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am späten Mittwochabend.

          Demnach verwies der chinesische Regierungschef auf eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren für die politischen und wirtschaftlichen Aussichten in der Welt. „China und Deutschland sollten Signale der Stabilität an die globalen Märkte aussenden und gemeinsam das internationale System durch eine Liberalisierung von Handel und Investitionen sichern“, wurde Li zitiert. Zugleich bezeichnete er China als „entschlossenen Unterstützer“ der europäischen Integration.

          Amerikas neuer Präsident Donald Trump sorgt mit protektionistischen Tönen für Verunsicherung bei wichtigen Handelspartnern und an den Börsen. Zuletzt hatte der chinesische Präsident Xi Jinping auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos für die Globalisierung geworben und Bereitschaft signalisiert, dass sein Land künftig eine globale Führungsrolle einnehmen werde.

          Allerdings beschwerten sich zuletzt deutsche Firmen über zunehmende Marktbarrieren in China.

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