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Starker Euro : Frankreichs Regierungschef fordert aktivere Geldpolitik

  • Aktualisiert am

Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls sprach diese Woche vor dem Parlament in Paris Bild: AFP

Der Euro ist aus Sicht des französischen Ministerpräsidenten Manuel Valls zu stark. Er verlangt einen „deutlichen Wandel“. Die Geldpolitik solle künftig einen Beitrag zu mehr Wachstum und Arbeitsplätzen leisten.

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          Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls hat den Euro als zu stark bezeichnet und angekündigt, sich für eine Kehrtwende einzusetzen. „Wir brauchen einen deutlichen Wandel, der unsere Geldpolitik zu einem Instrument für Wachstum und Arbeitsplätze macht, ein Instrument, dass den Menschen dient“, sagte Valls am Samstag auf einer Veranstaltung junger Sozialisten bei Paris. Präsident François Hollande werde nach der Europawahl eine Reihe entsprechender Initiativen starten.

          Bereits am Dienstag hatte Valls vor dem Parlament in Paris die EU aufgefordert, das Wirtschaftswachstum zu fördern. Er forderte die europäischen Partner zu Gesprächen über die „exzessive Stärke“ der europäischen Gemeinschaftswährung auf. Ein starker Euro schadet vor allem der Exportwirtschaft, deren Produkte im Ausland teurer werden. Der Euro ist in den vergangenen zwölf Monaten langsam, aber stetig von etwa 1,28 auf 1,38 Dollar gestiegen. In den Jahren 2009 und 2011 mussten allerdings zeitweise mehr als 1,45 Dollar pro Euro gezahlt werden.

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