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Staat in Not : IWF gibt nächsten Milliarden-Kredit für die Ukraine frei

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Die Versorgung mit Erdgas ist für die Ukraine ein wichtiges Thema - denn der Rohstoff kommt traditionell aus Russland. Bild: AFP

Die teilweise in einem Bürgerkrieg steckende Ukraine erhält Hilfe vom Internationalen Währungsfonds. Der hat nun die nächste Tranche ausgezahlt, aber auch eine Warnung ausgesprochen.

          Die Ukraine bekommt eine weitere Hilfszahlung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Das Exekutivdirektorium der Organisation hat nun grünes Licht für die Auszahlung einer Kredittranche in Höhe von einer Milliarde Dollar gegeben.

          Damit hat das Bürgerkriegsland bislang 8,38 Milliarden Dollar aus einem 17,5 Milliarden Dollar umfassenden Hilfspaket erhalten. Der stellvertretende IWF-Chef David Lipton sagte, dass die Wirtschaft der Ukraine Anzeichen der Erholung bei zugleich sinkender Inflation aufweise. Zudem hätten sich die internationalen Reserven verdoppelt.

          Er mahnte jedoch Strukturreformen an, um Investitionen anzulocken und das Geschäftsklima zu verbessern. Die ukrainische Zentralbank geht davon aus, dass die Tranche die Finanzstabilität des Landes erhöhen sollte.

          Der IWF hatte die Auszahlung im März zunächst blockiert. Von Russland unterstützte Rebellen kontrollieren den Osten der Ukraine seit dem Jahr 2014. Im selben Jahr hatte Russland die ukrainische Halbinsel Krim annektiert.

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