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CDU-Präsidiumsmitglied : Spahn wirbt für Koalition mit FDP und Grünen

Jens Spahn Bild: obs

CDU-Präsidiumsmitglied Spahn wünscht sich ein Ende der großen Koalition nach der Wahl. Er sehe nicht, welche großen, neuen Ideen bei einem erneuten Pakt mit den Sozialdemokraten entstehen könnten.

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          CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat sich gegen eine Fortsetzung der großen Koalition mit der SPD nach der Bundestagswahl ausgesprochen. Dies wäre „nicht ideal“, sagte er der Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwochausgabe). Er sehe „nicht, welche großen, neuen Ideen da entstehen sollten“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Inhaltlich stünden der Union die Freien Demokraten am nächsten. „Das wäre auch mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung eine gute Konstellation, wir könnten endlich Steuern gemeinsam so senken, wie wir das vor acht Jahren schon mal wollten.“ 

          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          Deswegen müssten CDU und CSU so stark werden, dass sie jenseits der großen Koalition mit zwei Partnern eine Regierung bilden könnten. Ein Zusammengehen mit der AfD oder den Linken, „den Spaltern am rechten und am linken Rand“, schloss er aus. Spahn sagte: „Ich würde mir so eine Klarheit auch von der SPD wünschen.“ Der SPD warf er vor, sie wolle neue Steuern einführen und Schulden machen. Die Union plane das Gegenteil davon.

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