https://www.faz.net/-gqe-7nxpk

40 Prozent mehr : Russland macht das Gas für die Ukraine teurer

  • Aktualisiert am

Russland lässt den Gashahn für die Ukraine offen, verlangt aber mehr Geld. Bild: Röth, Frank

Russland macht Ernst: Nach der Annektion der Krim verteuert das Land seine Erdgaslieferungen an die Ukraine enorm.

          Der russische Erdgas-Riese Gazprom verlangt für Lieferungen in die Ukraine deutlich mehr Geld. Der Preis für 1000 Kubikmeter Gas werde im zweiten Quartal, das heute beginnt, von bislang 268,5 auf 385,5 Dollar angehoben, teilte der Konzern in Moskau mit. Dies ist eine Preissteigerung von mehr als 40 Prozent.

          Damit laufen die vor der politischen Krise zwischen den beiden Ländern vereinbarten und eingeführten Rabatte aus. Die Ukraine habe Rechnungen in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar noch nicht bezahlt, sagte Gazprom-Chef Alexei Miller.

          Russland plant derweil den Bau einer Unterwasser-Pipeline zur Krim, sagte Energieminister Alexander Novak der Zeitung Kommersant. Die Kosten dafür sollen sich auf bis zu sechs Milliarden Rubel belaufen. Außerdem sollen drei Kraftwerke auf der Halbinsel gebaut werden, die Russland nach einem Referendum annektiert hatte.

          Weitere Themen

          So soll der Mietendeckel in Berlin greifen Video-Seite öffnen

          Kein Mietanstieg bis 2025 : So soll der Mietendeckel in Berlin greifen

          Das Gesetz von SPD, Linken und Grünen soll bis Mitte Oktober verabschiedet werden. Damit zwischenzeitlich die Mieten nicht steigen, wird der Mietendeckel rückwirkend ab Senatsbeschluss durchgeführt. Die Meinungen über das Gesetz gehen weit auseinander.

          Topmeldungen

          Mordfall Lübcke : Die Falle der AfD

          Die AfD ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Die Krokodilstränen über den Tod eines Repräsentanten des „Systems“, das sie aus den Angeln heben will, kann sie sich sparen.

          May-Nachfolge : Boris Johnson bleibt Favorit, Rory Stewart holt auf

          Boris Johnson zieht mit 126 der 313 Stimmen aus der Tory-Fraktion in die nächste Wahlrunde. In das Feld seiner Verfolger kommt derweil erhebliche Dynamik – vor allem der „Anti-Boris-Kandidat“ könnte dem Favoriten gefährlich werden.

          Shanahan scheidet aus : Nächster Wechsel an der Spitze des Pentagons

          Der kommissarische Verteidigungsminister Patrick Shanahan zieht sich aus dem Nominierungsprozess zurück, wie Präsident Trump auf Twitter verkündet. Die Leitung des Pentagons übernimmt der bisherige Verwaltungschef des amerikanischen Heeres.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.