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Oberster Wirtschaftsvertreter : „Wir müssen den Flüchtlingen Zeit geben“

  • Aktualisiert am

Ingo Kramer ist Präsident der Deutschen Arbeitgeberverbände. Bild: dpa

180.000 Flüchtlinge seien mittlerweile in Praktika, Ausbildung oder Arbeit gebracht, sagt der Arbeitgeber-Präsident. „Diese Erfolge werden von der Politik leider nicht so deutlich betont.“ Er nennt einen Grund dafür.

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          Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat trotz erster Erfolge Geduld angemahnt, wenn es um die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt geht. „Die Menschen sind gerade ein, maximal zwei Jahre hier. In der Zeit kann kaum jemand gut genug Deutsch lernen, um eine Ausbildung oder einen Beruf aufzunehmen“, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) der „Bild am Sonntag“: „Diese Zeit müssen wir den Flüchtlingen geben.“

          Er erwarte, dass die Mehrheit der Flüchtlinge den Sprung in den Arbeitsmarkt schaffen werde. „Wir haben bereits 180.000 Flüchtlinge in Praktika, Ausbildung oder Arbeit gebracht“, betonte Kramer.

          Weiter sagte er: „Diese Erfolge werden von der Politik leider nicht so deutlich betont, weil es beim Flüchtlingsthema einige Vorbehalte in der Bevölkerung gibt.“ Er bleibe bei seiner Einschätzung, dass der große Flüchtlingszuzug im Jahr 2015 eine Chance und eine Bereicherung sei, sagte der BDA-Präsident.

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