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Mittelständler an Flüchtlinge : Bitte sprechen Sie Deutsch!

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Flüchtlinge in Freiburg - gerade entstehen dort weitere winterfeste Unterkünfte. Bild: dpa

Viele Mittelständler sehen die große Zahl ankommender Flüchtlinge derzeit skeptisch. Unter den Parteien trauen sie vor allem einer zu, das Problem in den Griff zu bekommen.

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          Der überwiegende Teil der mittelständischen Wirtschaft sieht den massiven Zustrom an Flüchtlingen und die Politik von Kanzlerin Angela Merkel zu diesem Thema einer Umfrage zufolge kritisch. In einer aktuellen Befragung des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) äußerten nahezu vier von fünf Unternehmen Zweifel daran, dass die Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

          78 Prozent der befragten Firmen-Inhaber und Geschäftsführer vertraten die Meinung, noch nicht einmal jeder zehnte Flüchtling sei direkt in Arbeit oder Ausbildung vermittelbar. Rund 83 Prozent lehnen es ab, einen Flüchtling einzustellen, wenn dieser kein Deutsch spricht.

          Die hohen Flüchtlingszahlen nähren bei den kleinen und mittleren Firmen viele Befürchtungen, insbesondere, wenn sich der Anstieg etwa über den Familien-Nachzug so fortsetzt. Nur 35 Prozent der Befragten halten es angesichts dessen mit der Aussage von Kanzlerin Angela Merkel „Wir schaffen das“. Mehr Unterstützung findet mit fast 60 Prozent die Warnung von CSU-Chef Horst Seehofer, dass nicht mehr verkraftbar sei.

          Bei der BVMW-Umfrage unter 3000 seiner Mitgliedsfirmen in dieser Woche gaben rund 27 Prozent der Inhaber und Geschäftsführer an, sie fühlten sich in der Flüchtlingspolitik am ehesten von der CDU vertreten. 22 Prozent bevorzugen den restriktiven Kurs der CSU, knapp zehn Prozent neigen der SPD bei diesem Thema zu und neun Prozent der AfD.

          Mehr als 85 Prozent fordern eine schnellere Bearbeitung von Asylanträgen, fast 77 Prozent eine schnellere Abschiebung abgelehnter Asylbewerber. Fast 90 Prozent sprachen sich dafür aus, dass Flüchtlinge verpflichtend Sprachkurse machen müssen.

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