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Merkel in China : Visa-Probleme erschweren Geschäfte in Deutschland

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Deutsche und chinesische Unternehmen haben den Regierungen beider Länder ihre wichtigsten Forderungen vorgestellt. Unter anderem rufen sie dazu auf, die Erteilung von Geschäftsvisa zu erleichtern.

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          Deutsche und chinesische Unternehmen haben die Regierungen beider Länder dazu aufgerufen, die Erteilung von Geschäftsvisa zu erleichtern. Die deutsche Seite müsse die Beantragung durch chinesische Geschäftsleute, Angehörige und Studenten beschleunigen, heißt es in den Empfehlungen des so genannten Beratenden Wirtschaftsausschusses, der am Montag zum ersten Mal in Peking tagte. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die gemeinsam mit Ministerpräsident Li Keqiang an dem Treffen teilnahm, versprach, der Sache nachzugehen.

          Dem Gremium gehören unter anderem die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post, der Commerzbank, von Linde und Airbus, der Deutschen Bank, von Siemens, Thyssen und Volkswagen an. Ihnen sitzen die Chefs der chinesischen Gesellschaften ICBC, Sinopec, Air China, Fosun, Huawei und anderer gegenüber. Die Runde stellte Merkel und Li ihre wichtigsten Forderungen vor.

          Dazu gehört dem Entwurf nach auch, den Einsatz von Renminbi in Deutschland auszuweiten, einen privat und öffentlich finanzierten Innovationsfonds aufzulegen, gemeinsame Standards einzuführen – etwa bei Ladestationen von Elektroautos -, Investitionsbeschränkungen in den deutschen Telekom-Markt abzubauen und den „unfairen Berichten“ über China zu begegnen. In dem Papier heißt es: „Teile der deutschen Medien haben unverantwortlich und inakkurat über die Menschenrechte in China und über politische Angelegenheiten berichtet.“

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