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Arbeitsmarkt : Maurer und Fliesenleger nutzen Rente ab 63 am häufigsten

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Maurer mit Kelle Bild: dpa

Die abschlagsfreie Frührente ist gefragt. Vor allem Berufstätige auf dem Bau nutzen die im vergangenen Sommer eingeführte Rente ab 63.

          Handwerker wie Maurer, Estrich- und Fliesenleger nutzen die im vergangenen Sommer eingeführte Rente ab 63 offenbar am intensivsten. In diesen sogenannten Innenausbauberufen sank die Zahl der Beschäftigten ab 63 Jahren bis Ende 2014 um 25,9 Prozent, wie aus vorläufigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht.

          Die Behörde stellt in ihrer Untersuchung unter anderem die Entwicklung der Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter ab 63 Jahren nach Berufen im Zeitraum von Juni bis Dezember vergangenes Jahres dar - also im letzten Monat vor und in den ersten Monaten nach Einführung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren. Dieser Statistik zufolge ging neben der Beschäftigtenzahl im Innenausbau auch die Zahl der ab 63-Jährigen im Hoch-und Tiefbau bei einem Minus von 18,7 Prozent deutlich zurück.

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          Auf Platz drei folgten die Berufszweige Rohstoffgewinnung, Glas- und Keramikverarbeitung (minus 15,9 Prozent), auf Platz vier die Gebäude- und versorgungstechnischen Berufe wie beispielsweise Heizungsbauer sowie Lkw- und Transportgerätefahrer (jeweils minus 13,9 Prozent). Im Metallbau und in der Metallerzeugung sank die Zahl der Beschäftigten ab 63 Jahre bis Ende 2014 um 12,9 Prozent.

          Insgesamt ging die Zahl der Beschäftigten im Alter von über 63 Jahren von Juni 2014 bis Mai 2015 um 31.300 oder sieben Prozent zurück. Im Vorjahreszeitraum hatte sie noch um 53.600 (plus 13 Prozent) zugenommen.

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