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Konservative Plattform : Der Bürgerkonvent ist am Ende

Meinhard Miegel Bild: Picture-Alliance

Der „Bürgerkonvent“ war eine Art konservative Apo. Doch der Verein wird jetzt schon liquidiert.

          Die konservative Protestbewegung „Bürgerkonvent“ ist am Ende. Der Verein hat sich laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in aller Heimlichkeit aufgelöst. Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat demnach eine außerordentliche Mitgliederversammlung Ende Mai einstimmig beschlossen, den Verein zu liquidieren. Diese Information wird auf der Homepage des „Bürgerkonvents“ bestätigt.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Um die Liquidation kümmert sich der letzte Vorstand mit der AfD-Vizechefin Beatrix von Storch als treibender Kraft. Die Politikerin wollte sich auf Anfrage der F.A.S. nicht zu den Gründen für das Scheitern des Vereins sowie zu dessen finanziellen Verhältnisse äußern. Falls der gemeinnützige Verein noch Vermögen hat, müsse er dies laut Satzung an den Stifterverband der Deutschen Wissenschaft spenden.

          Gegründet hatte den „Bürgerkonvent“ der CDU-Vordenker Meinhard Miegel im Jahr 2003, als Mitstreiter dienten damals so illustre Persönlichkeiten wie Otto Graf Lambsdorff (FDP), Eberhard von Kuenheim (BMW), Hans-Olaf Henkel (BDI) und Roland Berger. Zum Start hat die bürgerliche Protestbewegung damals mit einer Millionen teuren Werbekampagne viel Wirbel entfacht. Auch Miegel wollte sich jetzt gegenüber der F.A.S. nicht zum Scheitern des Bürgerkonvents äußern.

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