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Kommentar : Klingt gut, was Grün-Schwarz vorhat

Die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg hat verraten, was sie vorhat. Es hört sich tatsächlich sehr wirtschaftsfreundlich an. Ein Kommentar.

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          Na also, Daimler, Porsche, Bosch & Co. müssen vor der grün-schwarzen Koalition in Baden-Württemberg keine Angst haben. „Wir unterstützen die Autoindustrie auf ihrem Weg in die Zukunft nachhaltiger und intelligenter Mobilität“, heißt es im Koalitionsvertrag.

          Susanne Preuß
          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Interessanter ist freilich, dass die neue Regierung noch mehr für Innovationen tun will, sei es durch eine Art staatlicher Trendscouts bis hin zur Forschungsförderung speziell für kleinere Unternehmen. Kombiniert mit dem Versprechen, nicht mehr zu regulieren als unbedingt nötig, hört sich das tatsächlich ziemlich wirtschaftsfreundlich an.

          Über allem aber steht die Frage, ob und wie die Unternehmen die Digitalisierung für sich nutzen können. Insofern klingt es hoffnungsfroh, wenn die neue Regierung nicht nur davon spricht, dass Baden-Württemberg zum „digitalen Musterland“ werden soll, sondern trotz aller Sparzwänge mehr als 300 Millionen Euro für das Thema Digitalisierung bereitstellen will.

          Stutzig macht zwar, dass dafür der Innenminister zuständig sein soll und nicht der Wirtschaftsminister. Der Wirtschaft aber kann das egal sein, solange ein Teil der Koalitionsträume wahr wird.

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