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Koalitionsverhandlungen : Union und SPD nähern sich bei Frauenquote an

  • Aktualisiert am

Flexi-Quote oder fester Anteil? Die gesetzliche Ausgestaltung ist noch nicht klar Bild: dpa

Union und SPD haben sich in Fragen der Familienpolitik grundsätzlich geeinigt: Prinzipiell soll es eine Frauenquote geben. Über die Ausgestaltung gehen die Ansichten allerdings noch auseinander.

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          Union und SPD haben sich in Fragen der Familien- und Frauenpolitik angenähert, zentrale Streitpunkte jedoch noch nicht beilegen können. Nach rund fünfstündigen Verhandlungen in der CDU-Zentrale verständigten sich die Unterhändler der Arbeitsgruppe Familie am Dienstagabend zunächst darauf, eine Quote für Frauen in den Führungsetagen der Wirtschaft verbindlich gesetzlich festzulegen - die genaue Ausgestaltung ist allerdings noch offen. In der Diskussion sind eine sogenannte Flexi-Quote, die Unternehmen einen Spielraum lässt, oder aber eine starre Regelung.

          Nach Angaben aus Verhandlungskreisen ist sich die Arbeitsgruppe ebenfalls einig, künftig ein Rückkehrrecht in die Vollzeit für Menschen zu schaffen, die ihre Arbeitszeit familienbedingt reduziert haben. Auch soll die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern geschlossen werden. Keine Einigung gab es bislang hingegen bei den zentralen Themen Betreuungsgeld und Kita-Ausbau sowie dem Kindergeld und dem Ehegattensplitting. Die AG Familie, Frauen und Gleichstellung trifft sich das nächste Mal am kommenden Montag.

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