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Kabinettvorlage steht : Koalition einigt sich auf neue Erbschaftsteuer

  • Aktualisiert am

Union und SPD haben ihren Streit über die Erbschaftsteuerreform beigelegt. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Wolfgang Schäuble die Kabinettvorlage verschickt.

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          Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Kabinettvorlage für die Reform der Erbschaftsteuer verschickt. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Dienstagsausgabe). An diesem Mittwoch wird das Kabinett den Gesetzentwurf beschließen. Schäuble habe den Grenzwert für die sogenannte Bedürfnisprüfung von 20 auf 26 Millionen Euro erhöht, schreibt die F.A.Z. Für typische Familienunternehmen verdoppele sich der Wert.

          Bei größeren Unternehmensvermögen muss der Erbe nachweisen, dass er die Erbschaftsteuer nicht aus seinem privaten Vermögen bezahlen kann, um wie bisher verschont zu werden.

          Wenn er das nicht will, greift das sogenannte Abschmelzmodell. Wie die F.A.Z. weiter berichtet, hat der Finanzminister auch in diesem Punkt seinen ersten Entwurf korrigiert.

          Alle Fragen und Antworten zur Reform der Erbschaftsteuer hat unser Berlin-Korrespondent Manfred Schäfers in einem eigenen Artikel hier zusammengestellt.

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