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Kabotage : Das hilft gegen leere Lastwagen

  • -Aktualisiert am

Jeder fünfte Brummi fährt leer durch Europa. Mehr Wettbewerb durch ausländische Spediteure heißt die Lösung dafür - auch der Umwelt zuliebe.

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          Wer steht schon gerne im Stau? Zumal, wie eine Studie der Europäischen Kommission zeigt, jeder fünfte Brummi unbeladen in Europa unterwegs ist. Das entspricht weder ökologischer noch ökonomischer Vernunft.

          Die Verlagerung von Verkehrsströmen auf Schiene oder Wasserwege kommt allmählich voran. Erst am Anfang steht dagegen ein Ansatz, der dem Prinzip des freien Dienstleistungsverkehrs im Binnenmarkt entspricht und Entlastung verheißt: der inländische Transport durch ausländische Straßenspediteure.

          Der Anteil der sogenannten Kabotage am Verkehrsaufkommen in der Europäischen Union erreicht derzeit läppische 2,5 Prozent. Kurz vor Ende ihrer Amtszeit schrecken die EU-Kommissare vor weitreichenden Gesetzesvorschlägen zurück. Der mit Warnung vor osteuropäischer Billigkonkurrenz verbundene Protest der heimischen Branche ist absehbar.

          Aber das Jammern über niedrige Löhne und Sozialabgaben - Befugnisse von EU-Staaten und Tarifpartnern - sollte den Blick nicht verstellen. Das Kostengefüge wird immer mehr durch steigende, aber vergleichbare Mautgebühren und Dieselpreise geprägt. Mut zur Kabotage heißt nicht nur mehr Wettbewerb. Weniger Leerfahrten entlasten auch Straßen und Umwelt.

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