Integration von Flüchtlingen : Die Jahrhundertaufgabe
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Michael Strucken träumt von einer idealen Welt. „In dieser idealen Welt“, sagt der Kölner Arbeitsvermittler, „säße der Asylbewerber, vier Tage nachdem er in Deutschland ankommt, in meinem Büro.“ Am ersten Tag erfasst der Bund seine Daten, am zweiten Tag wird der Bewerber dem Bundesland Nordrhein-Westfalen zugewiesen, am dritten Tag reist er nach Köln, und am vierten Tag klopft der Bewerber im 12. Stockwerk der Bundesagentur für Arbeit an Struckens Bürotür. Mit der Realität hat das nichts zu tun.
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