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Hidden Cash : Flüchtlinge verschenken Geld

Geldsucher an einer Mauer Bild: Jens Steingässer

Menschen suchen seit Wochen Bargeld in Frankfurt. Wer der Gönner ist, war ein großes Geheimnis – bis jetzt.

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          Seit mehreren Wochen hält ein anonymer Gönner die Menschen vor allem in Frankfurt in Atem, indem er in unregelmäßigen Abständen Geldscheine in der Stadt versteckt. Per Twitter gibt der Spender, der sich im Internet als „HannsM“ ausgibt, Hinweise auf die Verstecke. Zu Dutzenden strömen die Schatzsucher dann aus und durchsuchen Parks und Fußgängerzonen nach den Päckchen, in denen in der Regel 50 Euro versteckt sind.

          Johannes Pennekamp

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Aus seiner wahren Identität hat HannsM bislang ein Geheimnis gemacht, die Schatzsucher hat er in dem Glauben gelassen, dass er Geld geerbt habe und dies nun verschenke.

          Doch tatsächlich verbirgt sich nach Informationen der Frankfurt Allgemeinen Sonntagszeitung hinter der „Hidden Cash“-Aktion eine ganz andere Geschichte. Ein früherer Flüchtling aus Eritrea und eine Gruppe Gleichgesinnter stecken hinter der Aktion. Auch mehrere afrikanische Flüchtlinge, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland sind, beteiligten sich an der Aktion.

          „Wenn die Menschen im reichen Deutschland schon für fünfzig Euro stundenlang durch die Kälte laufen, dann müssen sie doch verstehen, dass wir uns auf den Weg nach Europa machen, wenn unser Leben und unsere Freiheit bedroht ist“, sagte Hauptinitiator Zerai Kiros Abraham, der sich im Projekt Moses (www.projektmoses.de) engagiert, ein Haus der Begegnung plant und über seine Facebookseite dafür wirbt.

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