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Kundendaten gestohlen : Hacker erpressen Schweizer Bank

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Hauptsitz der Genfer Kantonalbank Bild: AFP

Die Genfer Kantonalbank wird von einer Hackergruppe mit dem selbstgewählten Namen Rex Mundi erpresst. Die Gruppe will 10.000 Euro, sonst landeten gestohlene Kundendaten im Internet.

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          Eine Hackergruppe mit dem selbstgewählten Namen Rex Mundi will am Freitagabend Kundendaten der Genfer Kantonalbank (Banque Cantonale de Geneve - BCGE) veröffentlichen und hat die Bank zur Zahlung von 10.000 Euro aufgefordert. Nur dann werde das Datenmaterial nicht veröffentlicht, wie die Gruppe im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Die Bank hat eine Zahlung unterdessen abgelehnt.

          Rex Mundi will mehr als 30.000 E-Mails und Kundendaten um 18.00 Uhr auf der eigenen Webseite öffentlich machen. Datenproben, die E-Mails und entsprechende Adressen zweier Kunden enthielten, waren der Mitteilung beigefügt.

          Die Genfer Kantonalbank erklärte unterdessen, es seien „nur wenige brauchbare Informationen” abhanden gekommen. Alle betroffenen Kunden seien bereits von ihren Beratern kontaktiert worden. Die Bank stehe zu der Entscheidung, keine Zahlung im Austausch für die gestohlenen Daten zu zahlen, sagte Sprecherin Helene De Vos Vuadens.

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