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Grenze nach Mexiko : 600 Firmen wollen Trumps Mauer bauen

  • Aktualisiert am

Grenze der Vereinigten Staaten zu Mexiko in Sunland Park Bild: Reuters

Auf 20 Milliarden Euro werden die Kosten der Mauer nach Mexiko geschätzt. Etliche Baufirmen würden dabei gerne mitmischen und bewerben sich. Aber die Stimmen mehren sich, die am Sinn des Ganzen zweifeln.

          In der Bevölkerung umstritten, bei der Bauindustrie willkommen: Rund 600 Firmen haben Interesse angemeldet, den Bau einer mehrere Tausend Kilometer langen Mauer an der Grenze der Vereinigten Staaten zu Mexiko zu realisieren. Sie reagierten damit auf eine Ausschreibung, die die amerikanische Regierung am 24. Februar herausgegeben hatte. Es ist aber erst der erste Schritt des Verfahrens - viele Firmen haben sich womöglich nur vorsorglich registrieren lassen.

          Das umstrittene Prestige-Projekt von Präsident Donald Trump ist in jüngster Zeit mehr und mehr unter Druck geraten. Bisher steht nur ein geringer Teil der Finanzmittel zur Verfügung. Auch in der eigenen Partei kommt die Frage auf, ob die Kosten von geschätzt 21 Milliarden Dollar (knapp 20 Milliarden Euro) im Verhältnis zum möglichen Nutzen stehen würden.

          Die britische Zeitung „Guardian“ zitierte am Samstag den Chef einer Baufirma aus dem kalifornischen San Diego mit den Worten: „Ich glaube, es ist Verschwendung von Zeit und Geld.“ Doch er fügte hinzu: „Ich akzeptiere das Recht eines jeden, sich dumm zu verhalten“, sagte er. „Wenn einer eine Mauer bauen möchte, dann baue ich die beste Mauer, die ich nur kann und dann bezahle ich meine Leute.“

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