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Gegen Steuerhinterziehung : Britanniens Steuerparadiese geben Kontendaten weiter

  • Aktualisiert am

Mehr als 60 Inseln zählen zu den britischen Jungferninseln Bild: Sven Weniger

Die nächste Hürde gegen internationale Steuerhinterziehung fällt: Britische Überseegebiete wie die Bermudas werden Kontendaten an EU-Länder weitergeben, teilte Schatzkanzler Osborne mit.

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          Großbritanniens Steuerparadiese in Übersee werden Kontodaten an EU-Länder weitergeben und damit im Kampf gegen Steuerhinterziehung helfen. Das teilte der britische Schatzkanzler George Osborne in London mit. Zu den Übersee-Territorien des Vereinigten Königreichs, mit denen entsprechende Vereinbarungen nun unterschrieben worden seien, zählten die Bermuda-Inseln, die britische Virgin Islands und Anguilla. Osborne sprach von einem „Wendepunkt im Kampf gegen Steuerflucht“. Er hoffe, dass andere Regierungen dem britischen Beispiel folgen und ebenfalls dieses „neue Level der Transparenz“ einführen.

          Bereits im vergangenen Monat gab die Regierung in London Personen, die über die Isle of Man, Guernsey oder Jersey Steuern hinterzogen haben, drei Jahre Zeit, um nachzuzahlen. Die britischen Überseegebiete, mit denen nun Vereinbarungen geschlossen wurden, werden in der EU Informationen an Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland weitergeben - und natürlich an das Vereinigte Königreich selbst. 

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