https://www.faz.net/-gqe-7wd99

Gipfeltreffen in Brisbane : G-20-Staaten wollen Weltwirtschaft anstoßen

Die Staats- und Regierungschefs der G 20 in Brisbane Bild: Reuters

Mit einem Aktionsplan wollen die G 20 in Brisbane der Weltwirtschaft neuen Schwung verleihen. Australiens Finanzminister spricht von rund 1000 Einzelmaßnahmen. Auch die ärmeren Länder sollen profitieren.

          1 Min.

          Die zwanzig größten Wirtschaftsnationen (G 20) versprechen, der Weltwirtschaft einen Wachstumsstoß zu verpassen. Dies soll auch den ärmeren Ländern zusätzlichen Schub geben. Wenn die von den Mitgliedstaaten vorgelegten Strategien vollständig umgesetzt würden, werde die gemeinsame Wirtschaftsleistung bis zum Jahr 2018 um insgesamt 2,1 Prozent über dem Verlauf liegen, der sich beim Gipfel in St. Petersburg (Herbst 2013) abgezeichnet habe, heißt es im Entwurf für den Aktionsplan, der in Brisbane verabschiedet werden soll.

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          „Das bedeutet übersetzt rund zwei Billionen Dollar mehr  globale Wirtschaftsleistung und Millionen neuer Stellen“, sagte Australiens Finanzminister Joe Hockey. Er sprach von rund 1000 Einzelinitiativen, zu denen sich die G-20-Staaten verpflichtet hätten, um die Wirtschaftsleistung anzufachen.

          Die G 20 berufen sich bei ihrem Versprechen auf Analysen des Internationalen Währungsfonds und der Industrieländerorganisation OECD. Wie die führenden Wirtschaftsnationen berichten, ergibt sich ein Viertel des in Aussicht gestellten Zuwachses aus positiven Rückkoppelungen, die sich mit der gemeinsamen Umsetzung der Strategien einstellen.

          Auch die Entwicklungsländer sollen profitieren: „Unsere Maßnahmen werden das Bruttoinlandsprodukt der Nicht-G-20-Länder bis 2018  um mehr als 0,5 Prozent stärken.“

          Brisbane : G20 wollen der Welt einen Wachstumsschub geben

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Mitglieder des rheinland-pfälzischen Hotel- und Gaststättenverbandes demonstrieren auf dem Hauptmarkt in Trier für die Öffnung der Betriebe des Gastgewerbes.

          Hoffnung auf Lockerungen : Mehr Teststrategie, weniger Blindflug

          Gastronomie und Handel hoffen verzweifelt auf Lockerungen. Doch Kanzlerin Merkel bremst die Erwartungen an Selbsttests, während CSU-Chef Söder vor „Öffnungshektik“ warnt. Kommunen und Apotheken fordern ein detailliertes Schnelltestkonzept.
          Maybrit Illner hat in ihrer Sendung am 25.02.2021 mit ihren Gästen über die Frage „Lockern, aber sicher - geht das?“ diskutiert.

          TV-Kritk: „Maybrit Illner“ : „Wir können einfach nicht mehr“

          Auch wenn Deutschland gerade vor der dritten Corona-Welle steht, reden alle über Wege aus dem Lockdown. Ob „sichere“ Lockerungen möglich sind, wollte Maybrit Illner mit Ihren Gästen diskutieren. Dabei wurde eine andere Frage zum unvorhergesehen Hauptthema.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.