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Familienministerin : Schwesig will Qualität von Kitas bundesweit einheitlich regeln

  • Aktualisiert am

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig Bild: dpa

Die Qualität der Kinderkrippen soll nach dem Willen von Bundesfamilienministerin Schwesig einheitlich geregelt werden. Dazu will sie in der kommenden Woche mit den Länderministern auch über die Finanzierung sprechen.

          Die Qualität der Kinderkrippen in Deutschland soll einheitlich geregelt werden. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf das Familienministerium. Auf dem Krippengipfel, offizieller Titel: „Bund-Länder-Konferenz“, am 6.November will Ministerin Manuela Schwesig (SPD) mit den Landesministern einen gemeinsamen „Fahrplan“ für die Qualitätsentwicklung vereinbaren, der auch die Personalsituation in den Kitas berücksichtigt.

          In den Koalitionsverhandlungen waren die Gespräche über ein Qualitätsgesetz seinerzeit gescheitert, was vor allem an der strittigen Kostenfrage lag. „Alleine ein bundeseinheitlicher Personalschlüssel von einer Erzieherin auf vier Kinder in der Krippe kostet pro Jahr 1,6 Milliarden Euro. Wir müssen darüber reden, was zur Qualität gehört und wie wir es bezahlen“, wird Schwesig nun in der F.A.S. zitiert.

          In einem ersten Schritt hatte die Bundesregierung im August das Kita-Ausbaugesetz geändert. Damit können Kommunen Geld vom Bund nun auch in die Ausstattung von Krippen und Kitas stecken, also etwa eine neue Kücheneinrichtung kaufen oder einen Gymnastikraum einrichten. Zuvor durften mit Bundeszuschüssen nur reine Baumaßnahmen finanziert werden. 2017 und 2018 wird ferner die Beteiligung des Bundes an den Betriebskosten der Kinderbetreuung um je 100 Millionen Euro erhöht.

          Die Versorgung mit Krippenplätzen hat sich derweil entspannt. Laut den Zahlen des Ministeriums sagen 60 Prozent der Eltern, es sei nicht schwierig einen Betreuungsplatz zu finden.

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