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F.A.Z.-exklusiv : „Wer nicht komplett digitalisiert, der verliert“

  • Aktualisiert am

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) Bild: dpa

Infrastrukturminister Alexander Dobrindt drückt aufs Tempo. Es geht um die Digitalisierung von Bauprojekten. Und um Drohnen.

          Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) drückt im Bereich der Digitalisierung des Bauens aufs Tempo. Das geht aus einem internen Strategiepapier seines Hauses hervor, das der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt.

          Im Zentrum steht die digitale Planungsmethode des Building Information Modeling (BIM). Dahinter verbirgt sich die Idee, dass ein Bauvorhaben erst komplett digital geplant wird, bevor der erste Bagger rollt.

          „Wer nicht komplett digitalisiert, der verliert“, heißt es in Dobrindts Papier. „Um weiter an der Spitze zu stehen, müssen wir unsere Kernkompetenz beim Planen und Bauen digital weiterentwickeln.“

          Von der Digitalisierung des Planungsprozesses erhofft sich Dobrindt, dass „Dauer, Kosten und Risiken großer Bauprojekte in erheblichem Umfang reduziert“ werden. Ziel müsse sein, die Innovationsführerschaft zu übernehmen.

          Nach dem Willen Dobrindts soll BIM bis zum Jahr 2020 Standard sein, wenn es um Verkehrsinfrastrukturprojekte des Bundes geht; dafür kommen zu den bisherigen vier Pilotprojekten zwanzig weitere hinzu – für alle Verkehrsträger. 30 Millionen Euro sind dafür in Dobrindts Haushalt vorgesehen. Geplant sind dem Papier zufolge auch „Pilotprojekte zum Einsatz von Drohnen“. Die unbemannten Flugsysteme sollen Baufelder vermessen.

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