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F.A.Z. exklusiv : Mehr Geld für Forschung als je zuvor

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Nur ein Beispiel für die Forschung von Unternehmen: Ein Bayer Mitarbeiter mikroskopiert Zellkulturen auf der Suche nach wirksamen Mitteln gegen Krebs. Bild: dpa

Forschungsministerin Wanka nennt es einen „großen gemeinsamen Erfolg von Staat und Wirschaft“: In Deutschland sind die Forschungs- und Entwicklungsausgaben von Unternehmen so stark gestiegen wie nie.

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          Im vergangenen Jahr sind die Forschungsausgaben der deutschen Unternehmen so stark gestiegen wie noch nie zuvor. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Erhebung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft hervor, die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorab vorliegt.

          Die Unternehmen gaben für ihre eigene Forschung und Entwicklung gut 62,4 Milliarden Euro aus; 9,5 Prozent mehr als 2014. Damit wurde die bislang höchste Steigerungsrate von 8,8 Prozent im Jahr 2011 übertroffen.

          Hinzu kommen noch an externe Einrichtungen vergebene Forschungsaufträge über 17,4 Milliarden Euro, ein Plus von 8,6 Prozent. 416.000 Mitarbeiter arbeiten inzwischen in der Forschung und Entwicklung der Unternehmen; zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die höchsten Forschungsausgaben gibt es im Kraftfahrzeugbau (21,7 Milliarden Euro); sie legten um zehn Prozent zu.

          Wanka: „Großer gemeinsamer Erfolg von Staat und Wirtschaft“

          „Noch nie wurde in Deutschland so viel in Forschung und Entwicklung investiert wie 2015“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU), der FAZ. „Das ist ein großer gemeinsamer Erfolg von Staat und Wirtschaft.“

          Mit den Zahlen des Jahres 2015 erreicht Deutschland erstmals die Zielmarke von drei Prozent Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt, die in der europäischen Wachstumsstrategie Europa 2020 festgeschrieben ist. „Forschung ist die Basis für Deutschlands starke Position als Technologiestandort“, sagte Wanka und forderte, Deutschland müsse die Ausgaben für Forschung und Entwicklung „weiter kraftvoll steigern“.

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