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F.A.S. exklusiv : Höheres Rentenniveau könnte Milliarden an Mehrkosten verursachen

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Forderungen nach einer Fixierung des Rentenniveaus kommen aus mehreren Parteien. Bild: Jens Gyarmaty / VISUM

Die aktuellen Pläne zur Erhöhung des Rentenniveaus könnten richtig teuer werden. Renten-Experte Axel Börsch-Supan hat einmal durchgerechnet.

          Die jüngsten Pläne der Parteien für eine Erhöhung des Rentenniveaus könnte zu Mehrbelastungen von 45 Milliarden Euro führen. Der Beitragssatz würde von heute 18,7 auf mehr als 27 Prozent steigen. Das hat der renommierteste deutsche Ökonom für Altersfragen, Axel Börsch-Supan, errechnet. Das berichtet die F.A.S. Ihr liegen die Berechnungen exklusiv vor.

          Diese Belastungen entstünden, wenn das Rentenniveau auf 50 Prozent festgeschrieben würde. Derzeit liegt es bei etwa 48 Prozent und dürfte bis 2030 auf 44 Prozent fallen. Würde das Rentenniveau auf 45 Prozent gedeckelt, entstünden Mehrkosten von zunächst 12 Milliarden Euro und nach 2050 von weiteren vier Milliarden Euro. Für ein Niveau von 46 Prozent müssten weitere fünf Milliarden aufgebracht werden.

          Forderungen nach einer Fixierung des Rentenniveaus kamen aus mehreren Parteien. Am meisten hatte die Linkspartei mit 53 Prozent gefordert.

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