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F.A.S. exklusiv : „Große Koalitionen sind auf Dauer verbraucht“

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Will im Wahlkampf helfen, aber plant kein eigenes Comeback: Karl-Theodor zu Guttenberg Bild: Jens Gyarmaty

Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wünscht sich mehr „Leidenschaft“ im Wahlkampf der Union. Dabei will er „gelegentlich helfen“, vor allem, um ein Ziel zu erreichen.

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          Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) verlangt von der Union mehr Biss im Wahlkampf. „Man muss mit Leidenschaft zeigen, dass man regieren will“, sagte der ehemalige Minister der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Er hoffe auf ein Ende der Koalition mit der SPD. „Große Koalitionen sind auf Dauer verbraucht“, sagte er zur Begründung.  Eine Kooperation mit der AfD will er „unter keinen Umständen“.

          Der frühere Politiker, der jetzt als Unternehmer in New York arbeitet, kündigt eigene Auftritte im deutschen Wahlkampf an: „Ich werde im Wahlkampf gelegentlich helfen, wenn es terminlich passt mit meinen Geschäftsreisen. Genaue Termine stehen noch nicht fest.“ Sein Engagement begründet er mit der unsicheren globalen Lage: „Die Welt ist aus den Fugen. Deshalb werde ich mich im bescheiden Rahmen wieder ein wenig einmischen, aus Verantwortung gegenüber unseren Kindern und mit meinen Erfahrungen, nicht wegen politischer Ambitionen.“

          Kein Polit-Comeback geplant

          Ein Polit-Comeback stehe nicht auf seiner Agenda, sagte Guttenberg: „Ich habe einen Beruf.“ Ausschließen will er den Wechsel „so wenig wie ich ausschließen kann, dass ich in meinem Keller Giraffen züchte.“ 

          Allerdings kündigt er in der F.A.S. seine Rückkehr nach Europa an: „Ich werde nicht alt in Amerika, die Familie will irgendwann zurück nach Europa. Uns fehlt in Amerika die kulturelle Tiefe und natürlich die Heimat.“ 

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