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Energiewende : Stromverbraucher nutzen so viel Ökostrom wie nie

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Ob der Ökostromanteil hoch ist liegt an zweierlei: An mehr Windkraftanlagen und/oder an mehr Wind. Bild: dpa

Die Deutschen verbrauchen mehr Strom aus Sonne, Wind und Biogas denn je. Eine Wirkung der Energiewende? Die hohen Zahlen könnten in die Irre führen. Denn das Wetter spielte dabei eine entscheidende Rolle.

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          Die Energiewende scheint Wirkung zu zeigen: Die Deutschen verbrauchen mehr Ökostrom denn je. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Brutto-Stromverbrauch in Deutschland ist in den ersten drei Monaten des Jahres auf etwa 27 Prozent gestiegen.

          Das teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Freitag auf der Grundlage von vorläufigen Zahlen mit. Im ersten Quartal des Vorjahres steuerte der Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Biogas erst 23 Prozent zum Gesamtverbrauch bei. Windanlagen produzierten rund 19 Prozent mehr Strom als im Vorjahresquartal, Photovoltaik fast 70 Prozent.

          Starke Schwankungen je nach Wetter und Jahreszeit

          Das lag daran dass viele neue Anlagen in Betrieb genommen wurden, aber zum Teil auch an günstigen Witterungsverhältnissen. In absoluten Zahlen kletterte die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von 35,7 auf voraussichtlich 40,2 Milliarden Kilowattstunden, so die Hochrechnungen des BDEW.

          Ob der Trend im Gesamtjahr so anhält, ist offen. Laut Energiewende-Zielen soll der Ökostrom-Anteil 2025 bei 40 bis 45 Prozent liegen. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien schwanke üblicherweise je nach Jahreszeit und Witterung stark, teilte der Verband mit.

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