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Diskussion in der Fed : Amerikas Notenbank erwägt Ende des Anleihenkauf-Programms

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Amerikas Zentralbank kauft monatlich Staatsanleihen für 45 Milliarden Dollar, um die Wirtschaft zu stützen. Doch jetzt wird deutlich: Es gibt Kritiker in den eigenen Reihen.

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          Die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der US-Notenbank (Fed) erwarten überwiegend einen Ausstieg aus den monatlichen Anleihekäufe zur Konjunkturstützung noch in diesem Jahr. Im Ausschuss sei man sich zuletzt uneinig gewesen, ob das Anwerfen der Notenpresse in dieser Form bis zum Jahresende nötig sei oder schon früher beendet werden solle, heißt es im am Donnerstag veröffentlichten Protokoll der Fed (Minutes) zur Sitzung am 12. Dezember.

          Die amerikanische Notenbank hatte im Dezember ein neues Programm zum Kauf von Staatsanleihen zur Stützung der Konjunktur beschlossen. Zinssenkungen, die klassische Maßnahme zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums, sind nicht mehr möglich, da der Leitzins bereits praktisch bei null liegt.

          Von diesem Januar an wird die Fed jeden Monat für 45 Milliarden Dollar (34,3 Mrd. Euro) Rentenpapiere kaufen. Mit dem neuen Programm sind die regelmäßigen monatlichen Anleihekäufe auf insgesamt 85 Milliarden Dollar gestiegen. Zudem hatte die Fed ihre Niedrigzinspolitik erstmals an einem konkreten Schwellenwert der Arbeitslosenquote orientiert, der bei 6,5 Prozent liegen soll. Derzeit liegt die Arbeitslosenquote bei 7,7 Prozent.

          Mehrere Mitglieder hielten es jetzt für angemessen, die Käufe deutlich vor dem Jahresende zu stoppen oder zu reduzieren. Sie befürchten schädliche Nebenwirkungen des Kaufprogramms, das als historisch einmalig gilt. Die deutliche Kritik wurde von den Finanzmärkten als Überraschung gewertet. Einige Vertreter wollten laut dem Protokoll die Käufe jedoch bis zum Jahresende fortsetzen, während einige andere Mitglieder gar keinen Zeitrahmen nannten.

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