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Hinkley Point C : Chinesen finanzieren britisches Atomkraftwerk mit

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Kernkraftwerk Hinkley Point im Südwesten Englands: Zwei Reaktoren sind unter dem Namen „Hinkley Point B“ schon in Betrieb, nun geht es um zwei weitere Reaktoren unter dem Namen „Hinkley Point C“. Bild: Reuters

Am ersten Atomkraftwerksneubau in Großbritannien seit mehr als 20 Jahren beteiligen sich zwei chinesische Konzerne. Sie investieren aber weniger als ursprünglich geplant.

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          Zwei chinesische Konzerne werden Berichten zufolge mit einem Milliardenbetrag in das Atomprojekt Hinkley Point in Südwestengland einsteigen. Vorgesehen ist ein Anteil von 33,5 Prozent, wie die französische Wirtschaftszeitung „Les Echos“ und die britische „Financial Times“ berichten. Ursprünglich war von einer höheren Beteiligung die Rede. Bei den Investoren handelt es sich demnach um die chinesischen Staatskonzerne CGN und CNNC.

          Hinkley Point C soll das erste neue Atomkraftwerk in Großbritannien seit 20 Jahren werden. Das Kraftwerk wird von Electricite de France (EDF) gebaut und soll umgerechnet knapp 22 Milliarden Euro (16 Milliarden Pfund) kosten. EDF lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht zunächst ab. Das Unternehmen hatte sich am Sonntag zuversichtlich geäußert, in den kommenden Tagen mit chinesischen Investoren zu einem Abschluss zu kommen.

          Der Bau von Hinkley Point wurde bereits im Oktober 2013 angekündigt. Großbritanniens Premierminister David Cameron unterstützt das Projekt, das einmal 7 Prozent des britischen Strombedarfs decken soll. Finanzielle Schwierigkeiten beim französischen Atomkonzern Areva und Probleme mit zwei ähnlichen Reaktoren haben aber zu Verzögerungen geführt. Nun soll das Kraftwerk im Jahr 2025 ans Netz gehen, zwei Jahre später als ursprünglich geplant.

          Der Bau hat innerhalb der Europäischen Union schon für Streit gesorgt: Die Kommission in Brüssel hatte im Oktober 2014 beschlossen, dass London die beiden Meiler mit Steuergeldern bezuschussen darf. So sicherte Großbritannien dem Betreiber unter anderem einen garantierten Stromabnahmepreis für die ersten 35 Jahre zu. Dagegen klagte im Sommer Österreich; mehrere deutsche Stadtwerke schlossen sich an. Die Subventionen sind ihrer Ansicht nach eine unrechtmäßige Beihilfe.

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