Nutzlose Ökostromförderung :
Der verschwiegene Klimapolitik-Skandal

Von Joachim Weimann
Lesezeit: 4 Min.
Klimawandel am Aletsch: Auch der größte Gletscher der Alpen schmilzt langsam
Der neue Bericht des Weltklimarats stellt Deutschlands Klimapolitik ein schlechtes Zeugnis aus: Die milliardenschwere Ökostromförderung sei nutzlos - weil es das Emissionshandelssystem gibt. Doch diese unbequeme Wahrheit hat die Regierung in ihrer Zusammenfassung verdreht.

Manche Wissenschaftsberichte sind offenbar so heikel, dass die Politik die Ergebnisse ins Gegenteil verkehrt, weil sie sonst zu peinlich wären. Das ist mit dem letzten Teil des fünften Sachstandsberichts des Weltklimarats (IPCC) geschehen, den dieser kürzlich vorgelegt hat. Es geht darin um die richtigen Instrumente für einen wirksamen Klimaschutz. Der Bericht ist ein für die deutsche Politik äußerst wichtiges Dokument, denn es geht darin unter anderem um die Frage, ob die Förderung der erneuerbaren Energien sinnvoll ist, wenn, wie in Europa der Fall, gleichzeitig ein Emissionshandelssystem existiert.

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