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Rückstellungen : Eine halbe Billion für pensionierte Bundesbeamte

  • Aktualisiert am

Die Pensionsverpflichtungen für Bundesbeamte steigen. Bild: dpa

Die Pensionsverpflichtungen für Beamte steigen: Zum Ende des vergangenen Jahres sind die entsprechenden Rückstellungen auf 487 Milliarden Euro angewachsen.

          Die Rückstellungen für die Pensionen bei Bund, Post und Bahn sind zum Ende des vergangenen Jahres auf 487,1 Milliarden Euro gestiegen. Das geht aus der Vermögensrechnung des Bundesfinanzministeriums (PDF) hervor. Die Rückstellungen fallen damit um 4,4 Prozent höher aus als noch im Vorjahr, als sie sich auf 465,4 Milliarden Euro beliefen.

          Der größte Teil der Rückstellungen in Höhe von 171,56 Milliarden Euro entfällt auf Bundesbeamte, Richter und Soldaten. 63,05 Milliarden Euro werden für die Beamten der Deutschen Post zurückgestellt, 147 Milliarden Euro für die Beamten der Postnachfolgeunternehmen. Die Höhe der Rückstellungen für Beihilfen zur Gesundheitsversorgung beläuft sich auf 105,5 Milliarden Euro.

          Um die finanzielle Belastung zu schultern, bauen die Arbeitgeber seit dem Jahr 2007 Sondervermögen auf. In der Versorgungsrücklage und dem Versorgungsfonds des Bundes sind bisher jedoch nur Vermögenswerte in Höhe von 7,7 Milliarden Euro aufgebaut. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 6,75 Milliarden Euro.

          Dem Bericht des Bundesfinanzministeriums zufolge gibt es derzeit 324.100 aktive Beamte, Richter und Soldaten (einschließlich der Deutschen Bahn und den Nachfolgeunternehmen der Post) und 612.000 Versorgungsempfänger.

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