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Arbeitszeit : Was wird aus dem Acht-Stunden-Tag?

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Ist der Acht-Stunden-Arbeitstag noch zeitgemäß? In einem Kaufhaus vielleicht schon. Bild: dpa

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles will nicht am Acht-Stunden-Tag rütteln, die Arbeitgeber würden ihn gerne durch eine andere Begrenzung ersetzen. Was denken Sie?

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          Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will die gesetzliche Begrenzung der täglichen Arbeitszeit auf acht Stunden nicht abschaffen. „Änderungen sind an der Stelle nicht geplant“, sagte ein Sprecher der Ministerin an diesem Donnerstag in Berlin.

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          Das Ministerium wies zugleich die Darstellung der „Rheinischen Post“ zurück, Nahles wolle das Arbeitszeitgesetz bereits im Jahr 2016 an die sich schnell verändernde Arbeitswelt anpassen infolge der fortschreitenden Digitalisierung. Die Arbeitgeber hatten vorgeschlagen, den Acht-Stunden-Tag zugunsten einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit abzuschaffen.

          In einem von der „Rheinischen Post“ zitierten Positionspapier der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) aus dem Mai verweisen sie auf die zunehmende weltweite Vernetzung der Arbeitswelt. Nahles will die Vorschriften zur Arbeitszeit zwar an die Digitalisierung der Wirtschaft anpassen. Ende des kommenden Jahres 2016 soll ein „Weißbuch“ aber zunächst die Ergebnisse einer breiten Debatte über die Arbeitswelt im digitalen Zeitalter vorstellen.

          Auf dessen Grundlage soll dann beraten werden, wo gesetzlicher Änderungsbedarf besteht. Dabei würden die „Interessen und Schutzbedürfnisse beider Seiten der Sozialpartner“ berücksichtigt, betonte ihr Ministerium.

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