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Freihandel : Amerika und Kuba nehmen Wirtschaftsgespräche auf

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Noch fahren viele Oldtimer durch Havanna, doch der Automarkt im sozialistischen Kuba wandelt sich. Bild: dpa

In der ersten Gesprächsrunde ist es um Handelsbeziehungen und Bankverkehr gegangen. Die Sanktionen stehen engerer Zusammenarbeit weiter im Weg.

          Mehr als ein Jahr nach Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen haben die Vereinigten Staaten und Kuba Gespräche über Wirtschafts- und Finanzbeziehungen begonnen. In der ersten Gesprächsrunde sei es um Handelsbeziehungen und Bankverkehr gegangen, aber auch um die Menschenrechte in dem kommunistischen Staat, teilte das amerikanische Außenministerium am Montag in Washington mit. Die Unterhändler hätten die Bildung von Arbeitsgruppen zur Beratung von Detailfragen vereinbart.

          Das kubanische Außenministerium bekräftigte anlässlich der Gespräche seine Forderung nach Aufhebung der Sanktionen gegen Kuba. Diese Strafmaßnahmen aus der Zeit des Kalten Kriegs können allerdings nur vom amerikanischen Kongress beendet werden, wo sich derzeit keine Mehrheit dafür abzeichnet.

          Die Annäherung der beiden Staaten war von Präsident Barack Obama und seinem kubanischen Kollegen Raúl Castro vorangetrieben worden. Im Juli 2015 nahmen Kuba und die Vereinigten Staaten ihre diplomatischen Beziehungen wieder auf. Erst in der vergangenen Woche wurde der kommerzielle Linienflugverkehr zwischen beiden Ländern nach mehr als 50 Jahren Unterbrechung wiederaufgenommen.

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