https://www.faz.net/-gqe-rz0e

Alterseinkünfte : Rentnern drohen Nullrunden bis 2016

  • Aktualisiert am

Was ist noch sicher an der Rente? Bild: picture-alliance/ dpa

Den etwa 20 Millionen Rentnern in Deutschland drohen Nullrunden bis 2016. Das geht aus den Modellrechnungen hervor, den die Bundesregierung in der kommenden Woche vorlegen will. Ab 2012 wird dann noch ein Abschlag fällig.

          1 Min.

          Den etwa 20 Millionen Rentnern in Deutschland drohen Nullrunden bis 2016. Das geht aus den Modellrechnungen zum Rentenversicherungsbericht hervor, den die Bundesregierung in der kommenden Woche vorlegen will.

          Danach werden Rentenanpassungen, die sich an Lohnsteigerungen der Beschäftigten orientieren, auf lange Sicht allenfalls sehr gering ausfallen. Nach dem Bericht der Bundesregierung müssen die Rentner von 2012 an fünf Jahre lang mit einem zusätzlichen Abschlag von je 0,4 Prozentpunkten rechnen.

          Mit Hilfe dieses "Nachholfaktors" sollen jene Kürzungen nachgeholt werden, die heute unterbleiben, weil die Altersbezüge nicht sinken sollen. Die Niveausicherung ihrer Altersversorgung hat die Bundesregierung den Rentnern bis zum Ende der Legislaturperiode 2009 zugesichert. Überdies wird der Rentenanstieg dauerhaft durch den Nachhaltigkeitsfaktor gedämpft, der dem Geburtenrückgang in Deutschland Rechnung trägt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Moderator Ken Jebsen während einer Demonstration am 13.12.2014 vor dem Schloss Bellevue in Berlin

          Anonymous : Hacker greifen Ken Jebsen an – Webseite lahmgelegt

          Die Hacker-Gruppe Anonymous hat sich die Seite des Verschwörungstheoretikers Ken Jebsen vorgenommen. Dabei habe sie nicht nur zehntausende Daten zu Abonnenten erbeutet, sondern auch Informationen zu Spenden abgegriffen.

          G 7 in Cornwall : Brexit-Störgeräusche für Johnson

          Eigentlich sollte es beim G-7-Gipfel vor allem um Corona und die Herausforderung durch China und Russland gehen. Doch immer wieder muss sich Gastgeber Boris Johnson auch mit dem Streit mit der EU auseinandersetzen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.