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Alternative für Deutschland : Hilft der Mövenpick-Besitzer der AfD mit Geld?

  • Aktualisiert am

AfD-Sprecher Bernd Lucke Bild: REUTERS

Die neu gegründete Partei „Alternative für Deutschland“ braucht Geld für ihren Wahlkampf. Der Milliardär August von Finck könnte Spender werden, heißt es angeblich in einer Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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          Der neu gegründeten Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) fehlt bisher das Geld, um einen großangelegten, bundesweiten Wahlkampf zu führen. Das liegt auch daran, dass der Partei weiter offenbar Spender fehlen, die ihr wirklich große Summen zur Verfügung stellen, wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gerade berichtete.

          Vielleicht gibt es aber doch schon jemanden, der dazu bereit ist. Nach einem Bericht der „Welt“ könnte womöglich der bayerische Milliardär August von Finck den AfD-Wahlkampf finanzieren. Die Welt beruft sich dabei auf eine interne Analyse der der CDU nahestehenden Konrad-Adenauer-Stiftung, die in der vergangenen Woche Spitzenpolitikern der Union zugeleitet worden sei. „Es ist durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen, dass Finck den Wahlkampf der AfD nicht an finanziellen Hindernissen scheitern lassen wird“, heißt es angeblich in einer Anlage des Dokuments.

          Von Finck habe über seinen Generalbevollmächtigten keine Stellungnahme dazu abgegeben, heißt es in dem Zeitungsbericht. „Ich habe keine Informationen darüber, dass es zurzeit irgendwelche Kontakte zu Herrn von Finck oder seinen Unternehmen gibt“, wird Frauke Petry, Pressesprecherin der AfD, zitiert.

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