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Trumps Kabinett : Alexander Acosta soll Arbeitsminister werden

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Alexander Acosta im Jahr 2005 in Miami Bild: Picture-Alliance

Ein erfahrener, aber in der Öffentlichkeit nahezu unbekannter Mann soll neuer Arbeitsminister werden: Donald Trump hat Alexander Acosta für sein Kabinett nominiert.

          Erfahrung und Establishment statt Outsider und Durcheinanderwirbeln: Alexander Acosta, Präsident Donald Trumps Nominierter für den Posten des Arbeitsministers, entspricht in vielem eher dem Profil früherer Amtsinhaber. Er arbeitete bereits für ehemalige Regierungen. Acosta ist erfahrener Arbeitsrechtler und war unter anderem als Bundesanwalt tätig. Er wird als angesehener Experte beschrieben.

          Wenn der Senat ihn bestätigt, wird Acosta der erste Latino in Trumps ganz überwiegend weißem Kabinett sein. Die Nominierung ist auch deswegen geschickt, weil Trump für die Nichtberücksichtigung von Hispanics kritisiert worden war. Wegbegleiter beschreiben Acosta als einen sorgfältigen und eher zurückhaltenden Arbeiter im öffentlichen Dienst.

          Acosta war in drei verschiedenen Positionen für Regierungen tätig, alle bedurften der Bestätigung des Senats. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass eine neuerliche Überprüfung große Überraschungen seines Werdegangs zutage fördert. Acosta wurde 1966 geboren und stammt aus Miami.

          Die Nominierung kommt einen Tag, nachdem Andrew Puzder, den Trump als designierten Arbeitsminister aufgestellt hat, einen Rückzieher gemacht hat. Gegenüber Puzder wuchs zunehmend Widerstand an, sowohl von Seiten einiger Republikaner als auch von Demokraten.

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