Die Landtagswahl in Niedersachsen könnte zur Zäsur für VW werden. Der Ministerpräsident soll dann eine andere Rolle spielen, geht aus einem Papier der Liberalen hervor, das der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt. Und mehr.
„Wenn wir die Innenstädte retten wollen, müssen wir dafür sorgen, dass auch die kleinen Einzelhändler ihre Chancen im Netz nutzen können“, sagt Kartellamtspräsident Mundt. Er überlegt, „neue kartellrechtliche Wege“ zu gehen.
Besonders in den Vereinigten Staaten gibt es Bestrebungen, die Regeln für die Banken wieder zu lockern. Nun sagt Vize-Fed-Chef Stanley Fischer, einer der angesehensten Geldpolitiker der Welt, klipp und klar, was er davon hält.
Die Fluggesellschaft United Airlines hat sich von 600 Mitarbeitern getrennt, die sich nicht impfen lassen wollten. Sie haben sich geschäftsschädigend verhalten und fallen weich.
Auch wenn der FDP-Vorsitzende seine Partei breiter aufgestellt hat, bleibt die Finanzpolitik für Liberale ein zentrales Wirkungsfeld: Denn ihr Staatsverständnis ist anders als das von SPD oder Grünen.
Wie viel Fortschritt in Deutschland möglich ist, wird nicht allein im Berliner Regierungsviertel entschieden. Die Parteien stehen auch für die unterschiedliche Bereitschaft von Bevölkerungsgruppen, Dinge zu ändern.
Der locker gewonnene Volksentscheid zur Vergesellschaftung der großen privaten Wohnungsbaukonzerne in Berlin bricht mit dem, was Deutschland stark macht: der Sozialen Marktwirtschaft.
Es ist der richtige Zeitpunkt, die Grünen in die Pflicht zu nehmen. Von ihnen wird mehr Kreativität gefragt sein als das bloße Anwerfen der Subventionsmaschinerie.
44,2 Millionen Menschen - in Deutschland ist die Erwerbstätigkeit so hoch wie noch nie. Dafür arbeitete zuletzt jeder einzelne im Schnitt weniger Stunden.
In einer anrührenden Mail an seine Mitarbeiter verurteilt der Apple-Vorstandsvorsitzende Tim Cook nicht nur die rassistischen Übergriffe in Charlottesville. Er schreibt auch, was er von der Reaktion des Präsidenten hält – und kündigt konkrete Schritte an.
Vor 20 Jahren waren sich die Verantwortlichen alle einig, dass Berlin-Tegel geschlossen werden soll. Mittlerweile gibt es mehr Passagiere als früher angenommen – und die Entscheidung gerät ins Wanken.
„Wir sind nicht der globale Steuereintreiber für alle anderen“, sagt der neue irische Finanzminister Paschal Donohoe im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und auch über die Grenze zu den Briten äußert er sich klar.
Kurz vor seinem hundertsten Tag als französischer Präsident verliert Emmanuel Macron immer weiter an Popularität. Das hat mehrere Gründe. Kann der wirtschaftliche Aufschwung die Franzosen versöhnen?
Künstliche Intelligenz wurde in Amerika erfunden. Doch Deutschland ist in der Forschung bis heute ebenfalls spitze. Eine Reise in die führenden Labore des Landes.
Die Frauenquote wirkt: In den Aufsichtsräten ist der Anteil weiblicher Mitglieder gestiegen. Schon nimmt die zuständige Ministerin das nächste Projekt ins Visier und liebäugelt mit einer weiteren Quote.
Anders als das Bundesverfassungsgericht hat Finanzminister Wolfgang Schäuble keine Bedenken gegen die Anleihekäufe der EZB. Die habe es auch gar nicht so leicht.
Strukturhilfen sollen arme Regionen fördern – auch in Deutschland. Doch bald wird der Austritt der Briten ein Loch in den EU-Haushalt reißen. Jetzt fürchten die Bundesländer um ihr Geld.
Amerikas Präsident Donald Trump verliert nach seinem jüngsten Rückzieher über rechtsextreme Gewalt ein weiteres Mitglied seines Beratungsgremiums. Diesmal fallen drastische Worte.
Der Brexit bringt Probleme für die offene Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und den britischen Landesteil Nordirland. Doch London glaubt die Lösung zu kennen.
Donald Trump will Chinas Handelspraktiken untersuchen lassen, es droht ein Wirtschaftskonflikt. Wie wichtig China inzwischen für die Vereinigten Staaten ist, zeigen aktuelle Zahlen zu Amerikas Schulden.
Deutschlands höchste Richter zweifeln daran, dass das laufende EZB-Kaufprogramm rechtens ist. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen zur Entscheidung aus Karlsruhe.
Eigentlich wollen Bund und Länder einen ordentlichen Teil der Wirtschaftsleistung in die Bildung stecken. Trotzdem fehlen zwölf Milliarden Euro – im Jahr. Jetzt fordern selbst arbeitgebernahe Organisationen endlich Taten.
Manche Kritiker der EZB fürchten, die Zentralbank müsste nach Verlusten vom Steuerzahler durch Kapitaleinschüsse gerettet werden. Die Geschichte zeigt, dass das nicht stimmt.
„Ein Streit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt hätte auch für die deutsche Wirtschaft negative Auswirkungen“, sagte der DIHK-Präsident. Und nennt Zahlen, worum es geht.
Immer mehr Unternehmenslenker verlassen Trumps Beratergremien wegen dessen Reaktion auf die rassistischen Ausschreitungen am Wochenende. Nun auch der Chef eines riesigen Chipherstellers.
Großbritannien will sich von der EU lossagen – ihr handelspolitisch aber eng verbunden bleiben. Wie das funktionieren soll, schreibt die Regierung in London in einem neuen Positionspapier.
Deutschland spare derzeit zwar kräftig Schuldzinsen, so Wolfgang Schäuble, dennoch hofft der Finanzminister auf ein Ende der ultralockeren EZB-Geldpolitik. Und es sei wohl auch bald so weit.
United Airlines : Impfmuffel feuern
Ein Kommentar von
Winand von Petersdorff, Washington
Finanzminister in einer Ampel : Lindners hochkomplizierte Chance
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Manfred Schäfers, Berlin
Ampel-Gespräche : Irgendwas mit Fortschritt
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Julia Löhr
Berliner Wohnungspolitik : Fataler Auftrag zum Enteignen
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Heike Göbel
Bundestagswahl : Die Verantwortung der Grünen
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Heike Göbel
Bundestagswahl : Pflicht zum Wandel
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Gerald Braunberger
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