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Wirtschaftsminister Altmaier : „Rettungspakete allein werden nicht genügen“

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie (CDU) Bild: Peter Rigaud/laif

Peter Altmaier hält die aktuelle Lage für ernster als die Finanzkrise von 2008. Im Interview erklärt der Wirtschaftsminister seine umfassenden Pläne, um Deutschland nach der Krise wieder fit zu machen.

          7 Min.

          Herr Altmaier, vor zwei Wochen haben Sie versprochen: Kein Job soll durch die Krise verlorengehen. Gilt das noch?

          Ralph Bollmann

          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          In einer Marktwirtschaft ist und bleibt die Entscheidung, Arbeitsplätze zu schaffen oder abzubauen, Sache jedes einzelnen Unternehmens. Ich habe gesagt: Wir handeln als Staat, damit wegen der Corona-Pandemie kein Unternehmen insolvent werden und kein Arbeitsplatz entfallen muss. Wir tun alles, damit Beschäftigte und Unternehmen diese schwere Zeit durchstehen können. In der vergangenen Woche haben wir deshalb ein beispielloses Hilfsprogramm beschlossen. Wir wollen so die Substanz unserer Wirtschaft erhalten, damit wir nach der Krise wieder durchstarten können. Wir machen Angebote an Unternehmen aus allen Branchen, um Kündigungen weitestgehend zu verhindern und die Zeit des Shutdown zu überbrücken.

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