https://www.faz.net/-gqe-93azr

Prognose für 2018 : Wirtschaft rechnet mit 600.000 neuen Arbeitsplätzen

  • Aktualisiert am

Auszubildende schrauben an einem Dieselmotor. Bild: dpa

Unternehmen in Deutschland wollen weiterhin Personal einstellen. Die Beschäftigung könnte sogar noch schneller steigen, sagt DIHK-Chef Schweitzer. Doch die Firmen finden nicht die passenden Mitarbeiter.

          Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Zahl der Beschäftigten in Deutschland. „Die Beschäftigung in Deutschland wächst auch 2018 weiter kräftig und damit das 13. Jahr in Folge“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der „Passauer Neuen Presse“ . Der DIHK rechnet laut seiner aktuellen Konjunkturumfrage mit 650.000 neuen Stellen in diesem Jahr.

          Allerdings verschärften sich für Unternehmen die Probleme, offene Stellen zu besetzen. „2018 dürfte das Plus mit 600.000 daher etwas geringer ausfallen“, sagte Schweitzer.

          Die Bereitschaft der Unternehmen, Beschäftigte einzustellen, steige laut DIHK-Konjunkturumfrage erneut. Insbesondere die Industrie wolle verstärkt neue Stellen schaffen. Mit 600 000 Stellen falle das Plus doppelt so groß aus wie in den letzten Jahren. Mehr als jedes zweite Unternehmen in Deutschland sehe im Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung für seine Geschäftsentwicklung. Die Knappheit qualifizierter Fachkräfte wirke als Wachstumsbremse, wenn Erweiterungen oder Investitionen in neue Technologien unterbleiben würden.

          Weitere Themen

          60 Satelliten auf einmal ins All Video-Seite öffnen

          Internet 2.0 von SpaceX : 60 Satelliten auf einmal ins All

          Die erdnahen Trabanten stellen die erste Stufe eines geplanten Netzwerks des Internetdiensts Starlink dar, das Hochgeschwindigkeits-Internet für zahlende Kunden auf der ganzen Welt zur Verfügung stellen soll. Starlink ist ein Projekt des Unternehmers Elon Musk.

          Topmeldungen

          Trauer und Jubel in Berlin : Den Grünen gehen die Superlative aus

          Während bei den Grünen die Freude über die Wahlergebnisse in Europa und in Bremen „wahnwitzig“ groß ist, ist die Stimmung bei der Union schon vor der Verkündung der Prognosen auf dem Tiefpunkt. Und bei der SPD wackelt die Parteichefin nach dem Doppeltiefschlag.

          SPD-Debakel in Bremen : Untergang an der Weser

          In Bremen ist das Historische geschehen: Zum ersten Mal seit 73 Jahren liegt die CDU vor der SPD, die ihr schlechtestes Ergebnis seit Bestehen der Bundesrepublik verkraften muss. Wie soll sie aus diesem Tief wieder herauskommen?

          Nach SPD-Debakel : Lauterbach für Rot-Rot-Grün in Bremen und im Bund

          Die SPD hat ein historisches Wahldebakel erlitten. Trotzdem sei nicht die Zeit für Personaldebatten um Nahles, sagt SPD-Politiker Karl Lauterbach. Dafür fordert er mehr Umweltbewusstsein in seiner Partei – und Mut zu neuen Bündnissen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.