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Konjunktur : Die Euro-Wirtschaft wächst schwächer als erwartet

  • Aktualisiert am

Profiteur in der Eurozone: Ein Fahrradhersteller aus Portugal. Bild: AFP

Während die Wirtschaftsleistung in Spanien und Portugal weiter wächst, vermelden die Statistiker aus Luxemburg für Deutschland und Österreich einen Rückgang.

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          Die Wirtschaft der Eurozone ist am Jahresende 2021 schwächer gewachsen als erwartet. Die Wirtschaftsleistung (BIP) sei im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Analysten hatten mit einem stärkeren Wachstum von im Schnitt 0,4 Prozent gerechnet. Im dritten Quartal waren die 19 Euroländer noch deutlich stärker gewachsen.

          Das Wachstum der Mitgliedsländer fiel ungleichmäßig aus. Während Länder wie Spanien und Portugal stark um 2 Prozent beziehungsweise 1,6 Prozent wuchsen, schnitten Österreich und Deutschland schwach ab. Die österreichische Wirtschaft schrumpfte um 2,2 Prozent, die deutsche Wirtschaftsleistung sank um 0,7 Prozent.

          Im Gesamtjahr 2021 wuchs die Wirtschaft der Eurozone laut Eurostat um 5,2 Prozent. Die 27 Länder der Europäische Union (EU) wuchsen im selben Tempo. Das starke Wachstum folgt auf einen herben Einbruch im ersten Corona-Jahr 2020.

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