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Start-ups : „Wir Gorillas sind schnell und stolz“

Lebensmittel, geliefert in zehn Minuten – das ist die Geschäftsidee von Kagan Sümer. Bild: Andreas Pein

Gorillas gehört wohl zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen Deutschlands. Gründer Kagan Sümer erklärt im Interview den Kiosk-Gedanken des Lieferdienstes, Absprünge von Investoren – und wehrt sich gegen das schlechte Image.

          7 Min.

          Herr Sümer, Lieferdienste wie Ihre Firma Gorillas stehen in der Kritik. Beuten Sie Ihre Fahrer aus?

          Bettina Weiguny
          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wir bei Gorillas bestimmt nicht. Bei uns sind alle Fahrer angestellt. Damit heben wir uns bewusst von der Gig Economy und der Konkurrenz ab, wo die Fahrer oft „selbständig“ sind. Unsere Rider haben eine Festanstellung inklusive Sozialversicherungen. Sie bekommen die Räder gestellt, Kleidung und Sicherheitsausstattung, alles, was sie brauchen. Aber machen wir alles perfekt? Sicher nicht.

          Sie haben vor anderthalb Jahren damit begonnen, Lebensmittel per Fahrradkurier auszuliefern. Heute ist Ihr Start-up Gorillas mehrere Milliarden wert. Kann das mit rechten Dingen zugehen?

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