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Wintervorbereitung : Kommunen haben mehr Streusalz bestellt

  • Aktualisiert am

Streusalz im Einsatz Bild: ZB

Offenbar rechnen Städte und Gemeinden mit einem harten Winter. Die Lager seien besser aufgefüllt, sagte Norbert Steiner, Chef des Streusalzherstellers K+S, der F.A.S.

          Deutschlands Städte und Gemeinden rüsten sich offenbar für einen harten Winter. Nachdem im vorigen Jahr angesichts der starken und lang anhaltenden Schneefälle in vielen Kommunen das Streusalz ausgegangen war, hätten sie in diesem Jahr deutlich mehr bestellt, sagte der Chef des größten Streusalz-Produzenten K + S in Kassel, Norbert Steiner, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Nach den vielen Diskussionen im vergangenen Winter haben die Kommunen dieses Jahr ihre Lager besser aufgefüllt.„

          Streusalzlager in Bülstringen, Sachsen-Anhalt

          Die Mengen der so genannten Frühbestellungen in Deutschland seien „deutlich höher als in der Vergangenheit“, sagte Steiner der F.A.S. Auch die Streusalz-Hersteller selbst hätten Lehren aus den Lieferengpässen gezogen. „Wir haben unsere Lagerkapazitäten in Europa von 900.000 auf eine Million Tonnen aufgestockt“, führte Steiner aus. Sein Unternehmen, das früher unter „Kali und Salz“ firmierte, hatte im vorigen Jahr Steusalz von den Produktionsstätten auf den Bahamas und in Chile als Nachschub nach Deutschland transportieren lassen.

          Wie hart der Winter werde, sei allerdings trotz aller meteorologischen Fortschritte jedes Jahr ausgesprochen schwierig vorherzusagen. „Genaue Prognosen dafür kann niemand geben“, sagte Steiner der F.A.S. „Wir sind aber auf den Winter gut vorbereitet.“

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