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William Nordhaus im Gespräch : „Klimaschutz ist nicht sehr teuer“

WIlliam Nordhaus ist Träger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften des Jahres 2018. Bild: EPA

William Nordhaus hat das Zwei-Grad-Ziel erfunden und den Nobelpreis bekommen. Im Interview spricht er über bezahlbare Ideen gegen den Klimawandel, Schüler-Demos, die deutsche Energiewende als Vorbild – und seine Flüge in den Skiurlaub.

          5 Min.

          Herr Nordhaus, ist es gut, wenn Schüler freitags fürs Klima streiken?

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Die Öffentlichkeit muss verstehen und akzeptieren, wie ernst die Situation ist. Dafür gibt es viele Wege, auch diesen.

          Sie haben in den 70ern schon über Klimawandel gesprochen. Ist das für Sie eine Genugtuung, wenn sich jetzt so viele Leute fürs Klima interessieren?

          Nein. Ich bin froh, dass ich zusammen mit vielen anderen einen Beitrag dazu leisten konnte, dass wir über Abhilfen nachdenken.

          Immerhin: Der „Club of Rome“ sprach damals noch davon, dass uns das Öl ausgeht. Heute will man das viele Öl gar nicht mehr verwenden. Ihre Prognose über den Klimawandel war die bessere.

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