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Drama um Deutsche Bank : Paul Achleitner hat nicht mehr viele Freunde

  • -Aktualisiert am

Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank, im Jahr 2017 in der Zentrale in Frankfurt am Main Bild: 60076359 © © Bernd Hartung / Ag

Die Deutsche Bank steht vor einer Revolte ihrer Aktionäre. Im Zentrum der Angriffe steht der Aufsichtsratschef.

          6 Min.

          Wenn dereinst die Geschichte der Aktionärsrevolten in Deutschland geschrieben werden sollte, hätte Paul Achleitner darin eine herausgehobene Stellung sicher: Der Mann steckt immer mittendrin, nicht unter den Aufrührern, sondern als Ziel der Revolte, beim angegriffenen Establishment. Wer die Kämpfe addiert, gelangt zwangsläufig zu dem Schluss: Feindbild Nummer eins ist Paul Achleitner.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Neulich, als in der Bayer-Hauptversammlung erstmals ein Konzernchef von den Aktionären nicht entlastet wurde, wer saß da oben bei den Machthabern? Richtig, Paul Achleitner, Mitglied im Bayer-Aufsichtsrat, der als solcher noch in derselben Nacht dem Bayer-Vorstand die Treue geschworen hat, Monsanto-Desaster hin oder her. Achleitner hält den Deal nach wie vor für richtig, das amerikanische Rechtswesen für irre und Konzernchef Werner Baumann für den richtigen Mann an der Konzernspitze.

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