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Ausgaben für Raumfahrt : Das Rennen ums Weltall hat gerade erst begonnen

Im All ist es voll, wie diese Computersimulation zeigt: Jeden Tag gibt die Organisation Esa Kollisionswarnungen heraus. Bild: dpa

Immer mehr Akteure drängen in den Weltraum – doch Europas Ausgaben in diesem Sektor sind vergleichsweise gering. Die Raumfahrtorganisation ESA ermutigt Deutschland zum Risiko.

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          Amerika, China, Indien – inzwischen drängen viele Nationen ins All. „Wir leben wieder in spannenden Zeiten“, meint der Esa-Astronaut Matthias Maurer, „wie damals, als es in den sechziger Jahren ein Wettrennen gab zwischen den Amerikanern und den Russen.“ Heute sei der Druck eher wirtschaftlich bedingt. „Alle haben erkannt, dass der Weltraum eine wichtige Ressource ist – wer als erster da ist, bestimmt die Regeln“, sagte der Raumfahrer der F.A.Z.

          Hendrik Wieduwilt

          Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

          Dass es im All voller wird, zeigte sich erst vergangene Woche, als die Esa knapp die Kollision eines wichtigen Klimasatelliten mit einem Raumgefährt des privaten Anbieters SpaceX verhindern konnte. „Wir haben jeden Tag Kollisionswarnungen“, sagt Esa-Generaldirektor Johann-Dietrich Wörner.

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