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Gastbeitrag zum Welthandel : Wie reagieren auf Chinas Offensive?

  • -Aktualisiert am

Der chinesische Drache auf Expansionskurs Bild: Peter von Tresckow

Die „neue Seidenstraße“ vom Gelben Meer bis zum Atlantik birgt riesiges ökonomisches Potential, aber auch Gefahren. Europa muss sich aktiv einbringen, sonst könnte es den Anschluss verlieren. Das hätte weitreichende Folgen.

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          China investiert gewaltige Summen in Asien, Europa und Afrika. Durch die „Belt and Road Initiative“ (BRI) sollen 1000 Milliarden Dollar in Infrastrukturprojekte investiert werden. Das Projekt der „neuen Seidenstraße“ bezeugt den wiedererlangten Status Chinas als wirtschaftliche und politische Großmacht, die ihren Einfluss auf dem eurasischen Superkontinent und in der Welt geltend macht. Die Gürtel-Offensive BRI hat keine geringere Ambition als die Schaffung eines eurasischen Wirtschaftsraumes, der vom Gelben Meer an der Ostküste Chinas bis an den Atlantik reicht. Eurasien umfasst 92 Länder, mit etwa 4,6 Milliarden Menschen und einer Wirtschaftsleistung von 50 Billionen Dollar im Jahr, fast 60 Prozent des Weltsozialproduktes. Dazu kommt der afrikanische Kontinent, der in den BRI-Planungen ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

          Die Verbesserung der Verbindungen der beiden starken Pole des eurasischen Raumes – die Ostküste Chinas und Westeuropa – birgt gigantische Wohlfahrtspotentiale. Sie birgt aber auch enorme Gefahren für unsere Zukunft. Denn wer diesen Raum wirtschaftlich dominiert, beherrscht die Weltwirtschaft der Zukunft.

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