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Kündigungsverbot & Preisdeckel : Wie Mieter vor den Gaspreisen geschützt werden sollen

Die eigenen vier Wände zu heizen wird bald deutlich teurer. Bild: Picture Alliance

Energiekonzerne dürfen die höheren Gaspreise bald weitergeben. Die SPD will aber erst den Mieterschutz ausweiten. Ein Wohnungskonzern warnt indes, dass ein zusätzlicher Pullover im Winter wohl nicht ausreichen werde.

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          Spätestens ab dem 1. Oktober wird es teuer: Von diesem Zeitpunkt an, womöglich auch schon Anfang September, sollen Gasversorger den Großteil ihrer höheren Einkaufskosten auf die Verbraucher abwälzen können.

          Julia Löhr
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Seit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Freitag im Zusammenhang mit der Rettung des Energiekonzerns Uniper eine entsprechende Umlage ankündigte, wird rege diskutiert. Wie sehr können Privathaushalte belastet werden – und wie sollte denen geholfen werden, die die zu erwartenden Preissteigerungen nicht alleine stemmen können?

          Der SPD-Bundestagsfraktion ist die von Scholz angekündigte Ausweitung des Wohngelds nicht genug. Die Sozialdemokraten fordern ein De-facto-Kündigungsverbot für Mieter in Zahlungsschwierigkeiten. Wer Betriebskostennachzahlungen oder höhere monatliche Abschlagszahlungen nicht begleichen kann, soll für eine gewisse Zeit vor einer Kündigung geschützt sein.

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