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Imfpstoff : Wie sich die Suche beschleunigen lässt

Das Tübinger Pharmaunternehmen Curevac arbeitet an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus. Bild: dpa

Hierbei sind sich alle einig: Ein Impfstoff gegen Covid-19 muss her und zwar so schnell wie möglich. Ein Ökonom hat sich überlegt, wie das schneller geht.

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          Man braucht keine Marktforscher, um festzustellen, dass die Nachfrage nach einem Impfmittel gegen Covid-19 gewaltig wäre. Schätzungsweise sieben Milliarden Menschen dürften ein Interesse an einer Impfung haben. Das könnte zur vorschnellen Schlussfolgerung verleiten, dass Pharmaunternehmen einen gewaltigen Anreiz haben, ihre gesamte Energie in die Entwicklung und Produktion einer Impfung zu stecken. Im Moment sind die Konzerne unter großem öffentlichen Druck, genau das zu tun.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Allerdings muss man sich Pharmamanager als nüchtern kalkulierende Menschen vorstellen, die im Sinne ihre Aktionäre, Mitarbeiter und der eigenen Karriere lieber nicht zu große Risiken eingehen. Die Entwicklung von Impfmitteln ist tatsächlich ein auf mehreren Ebenen ziemlich riskantes Unterfangen. Erstens ist nicht klar, dass die Forschung zum Erfolg führt und dass das entwickelte Mittel rechtzeitig auf den Markt kommt. Aus der Vergangenheit weiß man, dass nur eins von 15 bis 20 erprobten Mitteln am Ende auf den Markt kommt. Die ganze Anstrengung kann für die Katz sein.

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