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Der Mittelstand : Fit für den Brexit?

Hand an die EU-Flagge: Straßenkunst in der britischen Hafenstadt Dover, das Bild wird Banksy zugeschrieben. Bild: Reuters

In 35 Tagen verlässt Großbritannien die EU. Politik und Wirtschaft sind nervös. Der Mittelstand ist noch wenig vorbereitet. Es herrscht das Prinzip Hoffnung.

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          Die Uhr tickt, der Countdown läuft: Nur noch fünf Wochen sind es bis zum 29. März, dem vereinbarten Austrittstermin des Vereinigten Königreichs aus der EU. Gibt es einen harten Brexit ohne Trennungsabkommen, oder einigen sich beide Seiten auf den letzten Metern? Die Unsicherheit macht Unternehmern und Händlern in ganz Europa zu schaffen. „Die Wahrheit ist leider, niemand weiß, was passiert“, sorgt sich Kay Uplegger, Chef einer Nahrungsmittel-Importfirma im niedersächsischen Langenhagen, der täglich mit britischen Händlern zu tun hat. Seine Abnehmer Rewe und Lidl wollten Liefergarantien – das war schlicht unmöglich.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Die Wirtschaft weiß nicht, was möglicherweise an Zöllen und Grenzkontrollen auf sie zukommt. Wird es zu langen Staus im Verkehr über den Ärmelkanal kommen, werden Lieferketten lahmgelegt? Von undurchsichtigem „Brexit-Nebel“ spricht der Gouverneur der britischen Notenbank, Mark Carney. Da fällt es schwer zu navigieren.

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