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Deutsch-deutsche Währungsunion : Neu im D-Mark-Land

Tausche Ost- gegen D-Mark: Andrang in einer Wechselstube in Sachsen-Anhalt am 1. Juli 1990 Bild: Hartmut Schwarzbach_argus

Drei ostdeutsche Politiker, drei Währungen: Erst verschwindet die Mark der DDR, später kommt der Euro. Sicher ist nur die nächste Krise – und, dass sie gute Nerven brauchen.

          6 Min.

          Vor dreißig Jahren kam die D-Mark in die DDR – eine kleine Währungsunion mit großen Folgen für das Land, das drei Monate danach in der Bundesrepublik aufgehen sollte. Wie waren damals die Erwartungen? Was haben die Menschen mit der harten Währung gemacht? Und wie schauen sie heute auf ihr Geld, nunmehr den Euro, der mit der nächsten, größeren Währungsunion kam? Drei Ostdeutsche sind besser geeignet als die allermeisten anderen, darüber zu reden: Gesine Lötzsch, Thomas Jurk und Eckhardt Rehberg.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Alle drei sind heute arrivierte Bundestagsabgeordnete. Sie stammen aus Berlin, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Sie kommen aus drei verschiedenen Parteien (Die Linke, SPD, CDU). Im Haushaltsausschuss entscheiden sie heute über kaum fassbare Beträge, steigen doch die Ausgaben des Bundes in der Corona-Pandemie auf mehr als 500 Milliarden Euro. Damit verbunden sind neue Schulden von fast 220 Milliarden Euro, der Rahmen für Garantien erreicht Billionen-Größenordnung.

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