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CDU-Wahlkampf : Merz oder Spahn – Wer gewinnt die Gunst des Mittelstands?

Hat Großes vor: Jens Spahn am Dienstag beim Treffen der CDU-Fraktion im Bundestag in Berlin. Bild: EPA

Der Wirtschaftsflügel der Union hat in der Regierung lange gelitten: Mit den Kandidaten Merz und Spahn für den CDU-Vorsitz hoffen viele auf frischen Wind – und positionieren sich schon hinter ihren Favoriten.

          Auf dem CDU-Parteitag Anfang Dezember treten mit Friedrich Merz und Jens Spahn gleich zwei Kandidaten für den Parteivorsitz an, die als wirtschaftsnah gelten. Beide haben im Vergleich mit CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer beim Mittelstand bessere Karten – obwohl beide zuletzt Positionen eingenommen hatten, die nicht unbedingt zu den Kernanliegen der Wirtschaft gehören.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          So spricht sich der Wirtschaftsanwalt Merz für eine engagiertere Antwort Deutschlands auf die Europa-Pläne von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron aus. Merz brachte in einem gemeinsamen Artikel mit dem linksliberalen Philosophen Jürgen Habermas und früheren SPD-Ministern sogar eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung für die Eurozone ins Spiel. Das Szenario, dass dies zu einer Transferunion führt oder nationalen Regierungen erlauben könnte, nötige Arbeitsmarktreformen aufzuschieben, schreckt den Sauerländer im Gegensatz zum Unternehmerlager offenbar nicht. Spahn wiederum hat als Gesundheitsminister nicht nur eine spürbare Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge zu verantworten, er wirbt auch offensiv für eine starke Aufstockung der Bezüge von Pflegekräften, was weitere Kostensprünge nach sich ziehen wird.

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          Friedrich Merz auf dem Wirtschaftstag 2018 des CDU-Wirtschaftsrats
          Spahn wirbt für eine bessere Entlohnung von Pflegekräften.

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